Für die Feuchtemessung werden 2 gebräuchliche Messmethoden unterschieden:
CM-Messung:
Um die Menge an Feuchtigkeit in Baustoffen (Estrich etc.) zu ermitteln, ist die bekannteste Methode wohl die so genannte CM Messung. Bei dieser Methode wird zuvor mit einem Widerstandsmessgerät die Feuchteste Stelle des zu messenden Estrichs ermittelt. An dieser wird nun mit Hammer und Meisel eine Probe aus dem unteren Drittel des Estrichs entnommen. Davon wird eine bestimmte Menge zerkleinert und zusammen mit Calciumcarbid und Stahlkugeln in einen Druckbehälter gefüllt. Da evtl. vorhandene Feuchtigkeit mit Calciumcarbid reagiert (es entsteht ein Gas) wird im Druckbehälter ein Druck aufgebaut. Dieser Druck wird an einem integrierten Manometer als Zahlenwert in CM% angegeben. Laut DIN 4725 werden für eine Oberbelagsreife folgende Werte festgelegt:
Zementestrich (ZE-Estrich) : 2,0 CM%
Anhydritestrich (AE-Estrich) : 0,5 CM%
Anhydritestrich mit Fußbodenheizung : 0,3 CM%
Elektrowiderstands-Thermohygrostatische Oberflächenmessung:
Bei dieser zerstörungsfreien Messmethode wird das Messgut auf Grund seiner Leitfähigkeit, die proportional mit ansteigender Feuchtigkeit größer wird geprüft. Manche Geräte rechnen auch in Gewichts bzw. CM% um (vorraussetzung ist, dass man das zu messende Material kennt und dieses im Messgerät abgespeichert ist)
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