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Trocknungstechnik

 Zur Kategorie "Trocknungstechnik" gehören die folgenden Gerätschaften:
 
  • Kondenstrockner: Feuchte Luft wird angesaugt und abgekühlt. Dabei wird der Effekt der Tauwasserbildung an kalten Oberflächen genutzt. Die Luft wird mittels Ventilatoren im Inneren des Gerätes über Kühlrippen/-lamellen geführt, deren Temperatur unter dem Taupunkt der Luft liegen. Hierdurch bildet sich Kondenswasser, welches sich in einem separaten Behälter sammelt. Die abgekühlte und entfeuchtete Luft wird anschließend erwärmt und als Trockenluft abgegeben
  • Adsorptionstrockner: Ähnlich wie bei beim Kondenstrockner wird bei diesem Verfahren die zu entfeuchtende Prozessluft in den Entfeuchter angesaugt. Die Luft wird dann durch einen mit Metallsilikat beschichteten Rotor geführt, welcher der Luft die übermäßige Feuchte entzieht. Die entfeuchtete Prozessluft wird anschließend erwärmt in den Raum zurückführt. Mit einer heißen Luftströmung im Gegenstrom des Sorptionsrotors wird die zuvor aufgenommene Feuchte über die Regenerationsluft wieder aufgenommen und an die Außenluft abgegeben.
  • Seitenkanalverdichter: Hier wird Vorgetrocknete Luft in den zu trocknenden Hohlraum gepresst. Die Installation ist einfacher, der Geräteeinsatz, im Vergleich zum Vakuum-Verfahren, geringer. Benötigt werden hier Kondensat- oder Adsorptionstrockner, die die Raumluft entfeuchten. Eine Druckturbine drückt dann diese stark entfeuchtete Luft in den zu trocknenden Hohlraum. Dort reichert sich diese Luft mit Feuchtigkeit an und tritt durch Ausgleichsöffnungen in den Raum aus. Dort wird sie wieder entfeuchtet und in den Hohlraum gedrückt. – Der Vorgang wiederholt sich!
    Mit dieser Verfahrenstechnik begann die Austrocknung von unter den Estrichböden liegenden Dämmschichten.
  • Wasserabscheider: Aus dem Hohlraum des Estrichaufbaus wird die durchfeuchtete Luft abgesaugt. Durch das aufgebaute Vakuum dringt trockene Luft durch Ausgleichsbohrungen oder Randfugen in den Hohlraum ein, um dort Feuchtigkeit aufzunehmen. Die schallgedämpfte Vakuum-Turbine saugt die nasse Luft durch einen Wasserabscheider leitet diese nach außen ab (sämtliche in der Luft befindlichen Schadstoffe, wie z.B. die krebserregenden bzw. die krebsverdächtig eingestuften Mineralwollfaserreste "KMS"). Ist ein Ableiten der kontaminierten Luft nicht möglich, wird im Wasserabscheider ein Hepa-Filter vorgesetzt, der die gesundheitsschädlichen Schadstoffe aus der Luft ausfiltert.Der Wasserabscheider sammelt das angesaugte Wasser aus der Hohlschicht und pumpt dieses automatisch ab. Dieser Vorgang ist prozessgesteuert.Der Adsorptions- oder Kondensattrockner sorgt für die gewünschte Umgebungsluftfeuchte durch eine Hygrostatsteuerung. Die Luft dringt dann aufgrund des aufgebauten Vakuums durch Dehnungsfugen oder Ausgleichsbohrungen in die Hohlschicht des Estrichbodens nach. Die trockene Luft kann dann wieder Feuchtigkeit bis maximal 100% r.F. aufnehmen und wird abgesaugt. Dieser Vorgang wiederholt sich.
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