Beim Heliumlecktest wird die Apparatur mit
Helium, dem leichtesten
Inertgas als Prüfgas geflutet und ein Vakuum um die Messapparatur herum erzeugt.
Dann wird deren Dichtigkeit mit einem Heliumdetektor, der kleinste Konzentrationen (1:10 000 000 Teilchen) messen kann, geprüft.
Bei diesem Verfahren nutzt man vorteilhaft die Eigenschaft des Heliums, selbst durch kleinste Risse zu entweichen, aus.
Mit diesem sehr empfindlichen Verfahren können selbst kleinste Leckagen in Leitungsssystemen entdeckt werden.
Hohlräume oder Leitungen werden mit dem Edelgas Helium geflutet.
Leckagen verraten sich dadurch, daß Helium an diesen Stellen in geringen Mengen austritt. Durch einen Detektor werden diese dann genau erfasst.
Mit einer Messempfindlichkeit von 2 ppm liegt unser nur 2,6 kg schwere Heliumlecksucher
über dem Industriestandard und ortet auch kleinste Lecks.
Die kleinste detektierbare Leckrate liegt bei 5 x 10-6 mbar l s-1.
Der Heliumlecksucher ist netzunabhängig und damit auch für schwierigste Einsatzorte geeignet.
Das selbsterklärende Gerät lässt sich selbst von ungeschulten Anwendern schnell beherrschen.
Aufbau und Funktion
Mittels der Ansaugpumpe wird ein Luftstrom erzeugt, der den Heliumsensor umspült.
Der Sensor ist in der Lage, selbst kleinste Heliumkonzentrationen (min. 2 ppm) zu erfassen.
Die Menge des im Luftstrom enthaltenen Heliums wird durch den Sensor in einen adäquaten Stromfluss gewandelt.
Über den Verstärker und die Auswerteelektronik wird der im Luftstrom
enthaltene Heliumanteil quantifiziert und auf der Anzeigeeinheit in Echtzeit angezeigt.
Die Quantität des Lecks kann auch akustisch ausgegeben werden.
Die Kontrolleinheit überwacht den Heliumsensor und sorgt für eine gute Signalstabilität sowie hohe Leistungsfähigkeit und Zuverlässigkeit .
Grundsätzlich hat das Gerät zwei Empfindlichkeitsstufen:
Niedrige Empfindlichkeit: 10-4 m bar l s-1 (wasserdicht)
Hohe Empfindlichkeit: 10-6 m bar l s-1
Durch eine intelligente Ventilsteuerung wird der Sensor vor Übersättigung mit Helium geschützt.
D. h. das Backflow Valve im Ventilblock kehrt den Gasstrom um und schützt so den Sensor vor Heliumübersättigung.
Damit erreicht man sowohl eine Beschleunigung des Testzyklus als auch eine längere Lebensdauer des Heliumsensors.
Das Gerät ist modular aufgebaut, so dass anfallende Wartungsarbeiten mit minimalem Aufwand
vom Bedienpersonal selbstständig durchgeführt werden können.
Entsprechend einfach sind auch Bedienung und Einsatz des Lecksuchers.